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Das bin ich, Nubis vom Hellerwald
Wie Nubis zu uns kam

Eigentlich wollte ich keinen zweiten Hund und schon gar nicht einen Welpen zu einem alten, denn Enzo war ja damals schon über 10 Jahre alt. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Per Zufall hatte ich auf der Webseite von Armin Buschmann festgestellt, dass er neu einen Dobi führt. Das hat mich neugierig gemacht. Nach Rücksprache mit Armin hatte mich der Zwinger Hellerwald interessiert, und so verband ich meine Heimfahrt aus den Ferien mit einem Besuch bei Rita und Klaus-Dieter. Die Hündin Djana gefiel mir gut und der Rest war schnell entschieden: Wir nehmen vom nächsten Wurf einen Welpen, wenn es passt. Es ist jetzt schwer zu sagen, ob nur ich letztlich Nubis ausgesucht habe oder Nubis mich. Denn wie sich zum Schluss herausstellte, war Nubis immer die Welpe, die mir auf den Fotos am besten gefallen hat und die ich beim Beobachten aller kleinen Racker ins Auge gefasst hatte. Als Rita meinte, jeder nehme doch jetzt den Welpen, der ihm am besten gefalle mit ins Haus, war Nubis nicht zu sehen. Ich sass am Boden, und gerade, als ich fragen wollte, wo denn Nubis sei, schaute ich zufällig neben mir auf den Boden, siehe da, sass Nubis im fast perfekten "Fuss" neben mir und wartete. Einigen wir uns deshalb darauf, dass wir einander gefunden haben.
Enzo war in den ersten zwei Wochen nicht gerade entzückt darüber, dass er jetzt mit einer Konkurrenz das Haus teilen muss. Aber, wie immer, hat letztlich Enzos gute Seele überwogen: In der dritten Woche hat er Nubis voll und ganz ins Herz geschlossen. Ab da durfte sie ihn als Spielpartner betrachten, was sich bis heute nicht geändert hat. Inzwischen ist Enzo 12,5 Jahre und Nubis 1,5 Jahre alt. Es wird einfach Enzos Alter entsprechend nicht so viel umher gerannt, sondern mehr auf der Stelle gekämpft...aber seht doch selber :-)
Wir haben Zuwachs :-))))
Nubis vom Hellerwald, bildet mit mir ein neues Team
Das bin ich, Enzo von der Sonnenleite!
DVS Meister 2005 & 2007 IPO
DVS und 5R Meister FH 2010
IPO 3, FH 3,
ZTP Schweiz, ZTP Deutschland





Wie Frauchen und ich zusammengefunden haben:
Gut 1 1/2 Jahre bevor ein Hund bei mir einziehen sollte, habe ich begonnen, mir über grundlegende Dinge Gedanken zu machen: Welche Rasse soll es sein, woher soll der Hund kommen, wie können wir die Bedürfnisse des Hundes abdecken etc.

Schon im Kindesalter von 10 Jahren stand ich in Begleitung meines Onkels auf dem Hundeplatz. Damals habe ich mit seiner alten DS Hündin Carmen meine ersten wackligen Schritte im Hundesport gemacht. Bereits da war für mich klar, dass es eine "Gebrauchshunderasse" sein müsse, denn der Schutzdienst hat mich schon als Kind fasziniert. Ebenso war klar, dass mein Hund im Haus leben wird, und dass er mich zu meinem Arbeitsplatz begleiten darf (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an meinen Arbeitgeber). Mein neuer Begleiter sollte auch pflegeleicht sein, denn wir teilen das Büro mit einer Arbeitskollegin, der ich an dieser Stelle auch mal ganz herzlich Dankeschön sagen will, denn mein Enzo ist bei ihr immer herzlich willkommen, steht doch täglich ihre Schublade mit Hundeknabbersachen zu seiner Verfügung.

So fiel meine Wahl in erster Priorität auf eine Rasse mit Kurzhaar. Nach weiteren Abklärungen wusste ich genau: Ein Dobermann muss es sein! Nachdem diese Grundsteine fixiert waren, ging es ans "Eingemachte". Ein Bekannter machte uns auf die Zuchtstätte "Von der Sonnenleite" in Süddeutschland aufmerksam. Unser Besuch und das Gespräch mit der Züchterin, Frau Sibylle Wagner, hat uns einen sehr guten Eindruck vermittelt. Ihre Züchthündin "Azzra" hat mir auf Anhieb gefallen. Frau Wagner hatte zum damaligen Zeitpunkt noch eine weiter Züchthündin, aber für mich war klar: es soll ein Junges von Azzra sein. Frau Wagners Wahl für die Familiengründung ihrer Azzra fiel auf den Deckrüden Erik v. Strundertal (zweifacher IDC Gewinner 2000 und 2001). Damit waren meine Wünsche und Ansprüche an die Voraussetzungen perfekt abgedeckt. Mein Wunschtier sollte ein Rüde sein. Somit nahm mir Mama Azzra die Entscheidung, welches der Jungen es sein sollte, bereits von Anfang an ab: denn sie brachte 4 Hündinnen und nur einen Rüden zur Welt.

Meine Wahl der Rasse und der Züchterin habe ich nie bereut. Enzo hat sich prächtig entwickelt und sein Temperament hat uns gerade in der Junghundezeit so manches Mal ganz schön gefordert. Aber es hat sich gelohnt; täglich bekomme ich von Enzo unendlich viel zurück dafür.


Ein Bericht über mich durch die Augen von Frauchen:
Enzo ist ein gesunder, sehr aktiver Hund mit offenem Wesen. Er ist heute am 19. Januar 2008, wo ich den Bericht schreibe 6 Jahre alt geworden. 

Da Enzo mich fast überall hin begleiten darf, auch zur Arbeit ins Büro, ist er sehr gut sozialisiert. Obwohl er am Arbeitsplatz nicht sehr viel hundeerfahrene Menschen antrifft, macht er nie Probleme. Er liebt die Menschen und kennt an meinem Arbeitsplatz verschiedene Personen, die Ihn regelmässig im Büro besuchen. Diese Besuche, verbunden mit Streicheleinheiten, geniesst er sehr. 

Auch mit anderen Hunden ist Enzo grundsätzlich sehr verträglich. Mit Hündinnen ist es ohnehin kein Thema, auch mit Rüden, soweit sie ihn zufrieden lassen, verträgt er sich problemlos. Er ist auch bereit, mit anderen Hunden (auch Rüden) bei Gastbesuchen sein Revier (unser Haus) ohne Probleme zu teilen.

Dominanzprobleme gab und gibt es keine. Enzo ist als 8 Wochen alter Welpe bei uns eingezogen. Er hat in uns liebevolle, aber konsequente "Leittiere" vorgefunden. Von Anfang an habe ich bei seiner Erziehung auch auf kleine Dinge geachtet: Wer zuerst durch die Haustüre geht; wann er das im Napf bereitgestellte Futter zu sich nehmen darf. (Erst, wenn er eine Übung absolviert hat, der gefüllte Futternapf steht derweil schon bereit.) Mit solchen Kleinigkeiten wurde Enzo schon zu Beginn der letzte Platz in der häuslichen Hierarchie zugewiesen. Aufgrund dessen gab es nie Fragen über die Rangordnung. Enzo hat alle Befehle für die Stellungen und das "Aus"  bereits zu Hause im Welpenalter gelernt.  Für alles, was er  als Welpe aufgehoben und zu mir getragen hatte, wurde er belohnt, egal um was es sich dabei gehandelt hat. Falls er unerwünschte "Mitbringsel" brachte, wurde ihm dies mit einem sofortigen "Aus" signalisiert, so dass er den unerwünschten Gegenstand unverzüglich ausspuckte. Noch heute auf dem Weg vom Büro in die Tiefgarage liegen gelegentlich weggeworfene Chips-Tüten oder Petflaschen herum; da erinnert sich Enzo ab und an dann an seine Welpenzeit. " Pflichtbewusst" nimmt er den Müll auf und trägt ihn bis zum nächsten Mülleimer, der am Wege steht. 

Enzo zeichnet sich durch eine hohe Führungs- und immense Arbeitsbereitschaft aus:
Wenn ich beim Training meine Tasche mit den Apportierhölzern hinstelle so macht sich Enzo unverzüglich über die Tasche her, sucht ein Apportierholz heraus und bringt es mir, indem er sich vor mich hinsetzt. Enzo hat einen grossen Beschäftigungsdrang und bietet sich bei jeder Gelegenheit zur Arbeit an. 

Enzos hoher Arbeitseinsatz und der damit verbundene Trieb waren aber nicht immer einfach zu bewältigen. Schon im Alter von 16 Wochen war Enzo beim ersten Besuch auf dem Hundeplatz auf quasi 220 Volt. Ich habe diesen Arbeitseifer nie gebrochen, weil das nicht meiner persönlichen Einstellung entsprechen würde. Enzo hat über viele ruhige Übungen gelernt, seinen Trieb unter Kontrolle zu halten.  So wurde die Führigkeit im Schutz quasi ausschliesslich über seine Forderung an mich, beissen zu dürfen, trainiert. Der Hund fordert somit auf und arbeitet konzentriert, denn er will etwas von mir und lernt somit seinen Trieb selber zu kontrollieren. Da er seinen Arbeitseifer immer  auch akustisch mitteilte, hat Enzo in Hündelerkreisen den Namen "Caruso" bekommen. Enzo hat diese Caruso-Einlagen aber immer nur auf die Wartezeiten im Auto beschränkt. Und sieht man davon ab, dass er beim Freiablegen hie und da auch ins "Caruso-Muster" verfällt, so ist er doch bei der Arbeit immer ganz dabei und zeigt dann keine "musikalischen Einlagen". Während der Pausen kann keiner wie er in der Hundebox so schön "beleidigt" sein, weil er nicht arbeiten darf. 

Das Griffverhalten ist eines seiner vielen tollen Markenzeichen. Er hat es von seinem Vater, Erik v. Strundertal, mitbekommen, genau so wie zwei von Enzos Schwestern, die wir näher kennen. Enzo ist im Schutzdienst ein überzeugender Rüde, triebstark, belastbar und mit mustergültigen Griffanlagen. Diese hervorragenden Schutzdiensteigenschaften haben u.a. Helmut Hecker, Armin Buschmann, Bernd Föhry sowie Edgar Scherkl schon mit lobenden Worten bedacht. 

Auch in der Disziplin "Nasenarbeit" ist sein ausgeprägter Trieb ein Geschenk. Wer einmal miterlebt hat, wie Enzo seinen von mir geworfenen "Kong " bis zum Umfallen sucht, der versteht, was ich meine. 

Enzo ist grosse Klasse und ein riesen Geschenk. 

 
M  e  i  n  e    E  l  t  e  r  n
Erik vom Strundertal
                                                                   Azzra von der Sonnenleite
Das ist mein Vater, Erik v. Strundertal
HD1, BH, SchH,ZTP,ICD/LSC
Einfach auf das Bild klicken, dann kommt ihr direkt auf die Seite von Erik.

Das ist meine Mutter, Azzra v.d. Sonnenleite
HD1,BH, ZTP, RHT,SCHh/IPO3, FH 1/2
S t a m m b a u m    E n z o
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Kontakt:
Ulrike Glarner
Mail:
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